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ODYSSEY – Sanierung radiologische Praxis mit MRT

Kategorie

Medizinischer Standort, Arztpraxis

Konzept

Größte Herausforderung bei der Sanierung dieser Privatpraxis für Diagnostische Radiologie war der Umgang mit den bestehenden Räumlichkeiten im Kellergeschoss eines historischen Altbaus. Geprägt von engen und dunklen Räumen, boten die meisten Räume kein Tageslicht und keinen direkten Bezug zur Außenwelt.

Das umgesetzte Raumkonzept widersteht der Versuchung, diese fehlende Natürlichkeit künstlich nachzubilden und verfolgt stattdessen einen ehrlichen Umgang mit dem gegebenen Raum. Das Entstanden ist ein vollständig in sich gekehrter Innenraum, der den fehlenden Außenbezug und die Künstlichkeit in Form, Material und Beleuchtung betont. Ziel war es, einen surrealen, hellen und offenen Raum zu schaffen, der auf die fantasievolle Ästhetik von Science-Fiction-Raumschiffen verweist.

Kunde

Dr. Tobias Schröter
MRT-Praxis Potsdam

Standort

Helene-Lange-Str. 11-12
DE-14469 Potsdam

Leistungsumfang

LP 1-8

Status

Fertiggestellt

Größe

220m² NGF

Fotografen

Bosnic+Dorotic
Adam Vukmanov

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Presse und Publikationen

In Zusammenarbeit mit

Wojciech Dziadkowiec

Adam Vukmanov Šimokov

Bjørn Hoffmann

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Material & Detaillierung

Wellenförmige Wandvertäfelungen bilden eine weich schattierte vertikale Linienführung aus, welche die reduzierte Deckenhöhe des Bestandes visuell vergrößert. Die verdeckt liegende lineare Beleuchtung an Decke und Boden führt die Patienten intuitiv durch die Praxis und verwischt die Übergänge zwischen Wand, Decke und Boden; Die raumbildenden Flächen scheinen auseinanderzudriften und lassen die Räume großzügiger in Erscheinung treten.

Als Kontrast zu den monochromen, harten und industriell gefertigten Wandbelägen in den Verkehrszonen, markieren Eiche vertäfelte Wände, Türen und Möbel als warme und natürliche Akzente die Ankunft in Wartebereichen, Umkleiden und Behandlungsräumen.

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Mensch-zentriert

Die Anwendung dieser zahlreichen visuellen Effekte verfolgen nicht nur auf die Ausgestaltung eines großzügigen und einladenden Interieurs. Vielmehr soll Sie gezielt der Angst und Klaustrophobie die viele Patienten mit der MRT-Aufnahme assoziieren entgegenwirken. Auch bei der Ausstattung des MRT-Geräts wurde dieser Ansatz verfolgt. Videoprojektionen im Inneren der Untersuchungsröhre erweitern das Raumgefühl und lenken den Patienten ab.

Diesem mensch-zentriertem Ansatz folgend, wurden auch Nebenflächen wie beispielsweise die Umkleiden für Patienten und Mitarbeiter als wichtige Rückzugsorte und psychisch bedeutende Momente Behandlungsablauf nicht vernachlässigt.

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